Kleine Historie über das Sexkino in Berlin.
Sex und Erotik beschäftigten den Menschen seit je her. In früheren Kulturen wurden ganze Höhlenwände mit kopulierenden Menschen für die Nachwelt bemalt. Beliebt waren auch eindeutige erotische Skulpturen. Seit Beginn der Fotografie kreisen private Pornobilder durch alle Gesellschaftsschichten. Interessant wurde es, als die Bilder laufen lernten. Ende des 19.Jahrhundert wurden die Vorläufer unseres heutigen Pornofilms, die sogenannten blue- oder stag films, auf Jahrmärkten einem begeisterten Publikum gezeigt.
Als erstes Sexkino in Berlin gilt das im Jahr 1899 von dem Schauspieler Otto Pritzkow, nahe dem Alexanderplatz, in der Münzstraße (Berlin-Mitte) eröffnete "Abnormitäten- und Biograph-Theater". Mit seinen insgesamt 158 Sitzplätzen wird Herr Pritzkow wahrscheinlich sehr gut verdient haben. Besucherzahlen sind leider nicht übermittelt, wir gehen jedoch davon aus, daß es immer "rammelvoll" war. In diesen ersten Sexfilmen wurde allerdings noch kein echter Sex gezeigt. Der Besucher errötete bereits bei einem gezeigten blanken Busen (heute auch Nippelgate
genannt). Hochstimmung gab es im 1. Berliner Sexkino wenn denn dann mal ein zaghafter Striptease gezeigt wurde.
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Sex und Erotik zieht sich als Thema durch alle Gesellschaftsschichten. Preussensex.de bietet Informationen über die Geschichte der Sexkinos in Berlin.
